Montag, 19. Oktober 2026 Hamburg 18 °C, bewölkt
Kultur Metropolregion Hamburg
Geschichte im Rathaus

Ausstellung zum Baakenhafen rückt Hamburgs Kolonialgeschichte in den Blick

Eine Ausstellung in der Hamburger Rathausdiele beleuchtet bis zum 30. September die Rolle des Baakenhafens im deutschen Kolonialismus. Am Sonntag gibt es einen kostenfreien Rundgang.

In der Rathausdiele ist noch bis zum 30. September die Ausstellung „Der Baakenhafen im deutschen Kolonialismus“ zu sehen. Sie widmet sich Hamburgs Verbindung zum Kolonialkrieg im heutigen Namibia von 1904 bis 1908 und dem historischen Hafenareal in der HafenCity.

Ein Ort der kolonialen Infrastruktur

Nach Angaben der Stadt Hamburg war der Baakenhafen ein Logistikstandort der Woermann-Linie und der Deutschen Ostafrika-Linie. Von dort reisten deutsche Kolonialsoldaten in den Krieg gegen OvaHerero und Nama. Die Ausstellung ordnet damit einen Ort der Stadtgeschichte in einen größeren historischen Zusammenhang ein.

Zusammenarbeit mit Partnern aus Namibia

Konzipiert wurde die Ausstellung von der Historiker-Genossenschaft eG in Zusammenarbeit mit namibischen Kooperationspartnerinnen und -partnern; die Hamburger Behörde für Kultur und Medien fördert das Projekt. Der Eintritt in die Rathausdiele ist frei.

Rundgang am Sonntag

Für Sonntag, 27. September, ist um 14 Uhr ein historischer Rundgang zur Kolonialgeschichte des Baakenhafens angekündigt. Start ist an der U-Bahn-Station HafenCity Universität an der Ecke Überseeallee/Grandeswerderstraße. Die Stadt weist darauf hin, dass der Rundgang nicht barrierefrei ist.

  • Ausstellung: bis 30. September in der Rathausdiele
  • Rundgang: Sonntag, 27. September, 14 Uhr
  • Teilnahme: kostenfrei, ohne Anmeldung

Quellen

  1. Ausstellungen im Hamburger Rathaus – Freie und Hansestadt Hamburg · abgerufen am 26. Sep. 2026
Prototyp im Content-Netzwerk. Beiträge werden intern als lokal / regional / netzwerkweit geführt; lokale Inhalte haben auf der Startseite Vorrang. Diese Herkunft ist ein internes Metadatum und für Leserinnen und Leser nicht sichtbar.