Ausstellung zum Baakenhafen rückt Hamburgs Kolonialgeschichte in den Blick
In der Rathausdiele ist noch bis zum 30. September die Ausstellung „Der Baakenhafen im deutschen Kolonialismus“ zu sehen. Sie widmet sich Hamburgs Verbindung zum Kolonialkrieg im heutigen Namibia von 1904 bis 1908 und dem historischen Hafenareal in der HafenCity.
Ein Ort der kolonialen Infrastruktur
Nach Angaben der Stadt Hamburg war der Baakenhafen ein Logistikstandort der Woermann-Linie und der Deutschen Ostafrika-Linie. Von dort reisten deutsche Kolonialsoldaten in den Krieg gegen OvaHerero und Nama. Die Ausstellung ordnet damit einen Ort der Stadtgeschichte in einen größeren historischen Zusammenhang ein.
Zusammenarbeit mit Partnern aus Namibia
Konzipiert wurde die Ausstellung von der Historiker-Genossenschaft eG in Zusammenarbeit mit namibischen Kooperationspartnerinnen und -partnern; die Hamburger Behörde für Kultur und Medien fördert das Projekt. Der Eintritt in die Rathausdiele ist frei.
Rundgang am Sonntag
Für Sonntag, 27. September, ist um 14 Uhr ein historischer Rundgang zur Kolonialgeschichte des Baakenhafens angekündigt. Start ist an der U-Bahn-Station HafenCity Universität an der Ecke Überseeallee/Grandeswerderstraße. Die Stadt weist darauf hin, dass der Rundgang nicht barrierefrei ist.
- Ausstellung: bis 30. September in der Rathausdiele
- Rundgang: Sonntag, 27. September, 14 Uhr
- Teilnahme: kostenfrei, ohne Anmeldung
Quellen
- Ausstellungen im Hamburger Rathaus – Freie und Hansestadt Hamburg · abgerufen am 26. Sep. 2026