Bund fördert Museumsschiff „Kapitän Meyer“ in Wilhelmshaven mit 5,095 Millionen Euro
Für das Kultur- und Technikdenkmal „Kapitän Meyer“ in Wilhelmshaven stellt der Bund 5,095 Millionen Euro bereit. Das Geld soll nach Angaben der Bundesregierung in die denkmalgerechte Sanierung und die Umgestaltung zu einem modernen Museumsschiff fließen.
Schiff mit maritimer Geschichte
Der Tonnenleger war bis 1983 im Seezeichen- und Versorgungsdienst im Einsatz. Er gilt laut Bundesregierung als letzter erhaltener Vertreter seiner Klasse und steht seit 1988 unter Denkmalschutz. Das Schiff ist ein technisch intaktes, seegängiges Doppelschrauben-Dampfschiff und damit Teil der deutschen Schifffahrtsgeschichte.
Vom Arbeitsschiff zum Lernort
Die Förderung soll nicht nur Substanz sichern. Vorgesehen ist auch ein Museumskonzept, das Besucherinnen und Besuchern die maritime Geschichte vermittelt. Eine virtuelle Hafenrundfahrt soll dabei den Hafen der Kaiserlichen Marine um 1913 erlebbar machen.
Wofür die Förderung gedacht ist
- denkmalgerechte Sanierung des Schiffes,
- Weiterentwicklung zum Museumsschiff,
- Vermittlung der Seezeichen- und Schifffahrtsgeschichte.
Für Wilhelmshaven ist die Zusage auch kulturpolitisch relevant: Das Museumsschiff ergänzt den historischen Bezug der Stadt zur Küste, Marine- und Hafengeschichte. Ob und wann einzelne Arbeiten beginnen, teilte die Bundesregierung in ihrer Mitteilung nicht mit.