Bund sichert Bauhaus-Archiv künftig mit bis zu vier Millionen Euro
Das Bauhaus-Archiv in Berlin soll künftig stärker und verlässlicher vom Bund getragen werden. Nach Angaben der Bundesregierung sieht ein neuer Hauptstadtfinanzierungsvertrag für die Jahre 2028 bis Ende 2037 eine Bundesbeteiligung von bis zu vier Millionen Euro jährlich an den Betriebskosten vor. Voraussetzung sind der Abschluss der Sanierung und Erweiterung sowie eine neue Rechtsform des bislang als Verein geführten Hauses.
Langfristige Finanzierung für das Bauhaus-Archiv
Das Archiv bewahrt nach Darstellung der Bundesregierung die weltweit größte Sammlung von Bauhaus-Objekten. Die Zusage betrifft den laufenden Betrieb, nicht nur ein einzelnes Projekt. Damit wird die Finanzierung nach dem Umbau auf eine längere Laufzeit gestellt.
Bauhaus-Erbe weit über Berlin hinaus
Die Geschichte des Bauhauses führt von Weimar über Dessau nach Berlin. Seine Ideen zu Gestaltung, Architektur und Ausbildung prägen auch im Norden viele Debatten über Bauen, Design und kulturelle Bildung. Für Museen, Hochschulen und Kulturorte ist die Frage daher mehr als ein Berliner Thema.
Einordnung der Bundesregierung
Die Bundesregierung verbindet die Förderung mit dem Anspruch, das kulturelle Erbe dauerhaft zugänglich zu halten. Parallel verweist sie auf Unterstützung für ein Bauhaus-Manifest, das Ende August veröffentlicht wurde.
- Bundesbeteiligung: bis zu vier Millionen Euro pro Jahr
- Laufzeit des Vertrags: 2028 bis Ende 2037
- Voraussetzungen: Sanierung, Erweiterung und neue Rechtsform
Wie hoch die tatsächlichen jährlichen Zahlungen ausfallen, hängt nach den vorliegenden Angaben von den weiteren Schritten beim Archiv ab.
Quellen
- Bundesregierung: Unterstützung für Bauhaus-Archiv – Bundesregierung · abgerufen am 17. Sep. 2026
- Bundesregierung: Weimer: „Stärken das Bauhaus von allen Seiten“ – Vier Millionen Euro jährlich für Berliner Bauhaus-Archiv und große Unterstützung für Bauhaus-Manifest – Bundesregierung · abgerufen am 17. Sep. 2026