Hamburger Horizonte eröffnet: Sicherheit wird zum Thema der Stadt
Mit einem Senatsempfang im Rathaus sind am 13. Oktober die „Hamburger Horizonte 2026“ eröffnet worden. Die Veranstaltungsreihe widmet sich bis zum 23. November dem Jahresthema „Zur Sicherheit“. Nach Angaben der Universität Hamburg sollen dabei wissenschaftliche Perspektiven und öffentliche Debatten zusammenkommen.
Hamburger Horizonte verbindet Wissenschaft und Stadtgesellschaft
Die Reihe steht in diesem Jahr unter dem Eindruck von Krieg, Krisen und gesellschaftlichen Verunsicherungen. Ihr Ansatz ist dabei nicht, Sicherheit auf ein einzelnes Politikfeld zu reduzieren. Geplant sind vielmehr Gespräche und Veranstaltungen, die unterschiedliche Fragen aufgreifen – von gesellschaftlichem Zusammenhalt bis zu wissenschaftlichen Erkenntnissen über Risiken und Resilienz.
Für eine Stadt wie Hamburg ist das ein kulturpolitisch relevantes Format: Öffentliche Debatten entstehen nicht nur in Parlamenten oder Fachkonferenzen. Auch Hochschulen, Kultureinrichtungen und zivilgesellschaftliche Orte können Wissen verständlich machen und Widerspruch ermöglichen.
Programm bis Ende November
Die Universität Hamburg kündigt die Reihe bis zum 23. November an. Interessierte sollten Termine und Zugänge jeweils bei den Veranstaltern prüfen; einzelne Formate können sich ändern.
- Thema der Ausgabe 2026: „Zur Sicherheit“
- Auftakt: 13. Oktober im Hamburger Rathaus
- Laufzeit laut Universität: bis 23. November 2026
Mehr als ein Fachgespräch
Wenn Forschung ihre Ergebnisse im öffentlichen Raum erklärt, kann das Orientierung schaffen, ohne einfache Antworten vorzutäuschen. Genau darin liegt der kulturelle Wert solcher Reihen: Sie machen komplexe Fragen verhandelbar – und öffnen sie für Menschen außerhalb der Wissenschaft.
Quellen
- Hamburger Horizonte 2026: Auftakt im Rathaus – Universität Hamburg · abgerufen am 16. Okt. 2026