Niedersachsen fördert fünf Projekte zum kulturellen Erbe
Niedersachsen fördert fünf Vorhaben zur Sicherung und Erforschung des kulturellen Erbes mit zusammen 1,2 Millionen Euro. Das teilte das Ministerium für Wissenschaft und Kultur am Mittwoch mit. Die Mittel kommen aus dem Programm Pro*Niedersachsen und ergänzen zehn weitere Forschungsprojekte aus den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften.
Handschriften, Musiktechnik und Küstenarchäologie
Gefördert werden unter anderem die Erschließung und Digitalisierung einer Stammbuchsammlung der Göttinger Staats- und Universitätsbibliothek sowie ein Vorhaben zu illuminierten Handschriften des 12. Jahrhunderts in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. Auch das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege untersucht das Sanatorium Dr. Barner in Braunlage.
Regionalen Bezug hat ein Projekt des Niedersächsischen Instituts für Historische Küstenforschung in Wilhelmshaven. Es soll das kulturelle Erbe des Elbe-Weser-Dreiecks mit zerstörungsfreien archäologischen Verfahren erforschen.
Elektronische Musik als Sammlungsobjekt
Die Universität Osnabrück erhält Mittel für Restaurierung, digitale Repräsentation und kulturhistorische Einordnung eines EMS Synthi 100. Das Instrument gilt laut Ministerium als bedeutendes Objekt der Geschichte elektronischer Musik.
- Fünf Projekte: insgesamt 1,2 Millionen Euro
- Zehn weitere Forschungsvorhaben: 3,6 Millionen Euro
- Finanzierung über Pro*Niedersachsen aus zukunft.niedersachsen
Quellen
- Von KI bis Kulturerbe: Land fördert 15 innovative Forschungsprojekte – Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur · abgerufen am 1. Okt. 2026
- Niedersachsen · Landesregierung: Von KI bis Kulturerbe: Land fördert 15 innovative Forschungsprojekte – Niedersachsen · Landesregierung · abgerufen am 1. Okt. 2026