EU-Projekt in Osnabrück: Behörden beraten über Explosivstoffe
In Osnabrück haben sich am 15. Oktober Fachleute aus Polizei, Zoll und Justiz aus Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz zu Strategien gegen Straftaten mit Explosivstoffen ausgetauscht. Das teilte die Polizeidirektion Osnabrück mit. Die Konferenz war der Auftakt eines Teilprojekts im EU-Vorhaben ISF LUMEN Expanded.
Teilprojekt mit Leitung aus Osnabrück
Die Polizeidirektion Osnabrück übernimmt nach eigener Darstellung die Leitung des Schwerpunkts „Explosives“. Im Mittelpunkt stehen die Bekämpfung von Geldautomatensprengungen und anderer Delikte mit Explosivstoffen. Die Gesamtleitung des EU-Projekts liegt laut Mitteilung beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg.
Grenzüberschreitende Zusammenarbeit
Die beteiligten Behörden beraten über gemeinsame Ermittlungs- und Präventionsansätze. Genannt werden unter anderem Informationsaustausch, abgestimmte Kontrollen im Grenzraum und die Rückverfolgbarkeit pyrotechnischer Gegenstände. Die Mitteilung beschreibt dies als Arbeitsprogramm; konkrete Ergebnisse oder neue Regelungen wurden bei dem Treffen nicht beschlossen.
Wissen für die Praxis
Der Fachtermin zeigt, wie Sicherheitsbehörden Erkenntnisse aus unterschiedlichen Zuständigkeiten bündeln wollen. Gerade bei grenzüberschreitenden Delikten können einheitliche Lagebilder und direkte Kontakte zwischen den beteiligten Stellen die Arbeit erleichtern. Ob daraus wirksame Maßnahmen entstehen, wird an der späteren Umsetzung zu messen sein.
- Kick-off des Teilprojekts fand am 15. Oktober in Osnabrück statt.
- Beteiligt waren Behörden aus Deutschland, den Niederlanden und der Schweiz.
- Im Fokus stehen Explosivstoffe, Geldautomatensprengungen und grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
Das EU-Projekt ist auf mehrere Jahre angelegt. Für die Region ist Osnabrück damit ein Standort, an dem Fachwissen und Kooperationen zur Bekämpfung dieser Deliktsfelder zusammengeführt werden.
Quellen
- EU-Projekt ISF LUMEN Expanded: Fachkonferenz in Osnabrück – Polizeidirektion Osnabrück · abgerufen am 17. Okt. 2026
- Polizei Niedersachsen: POL-OS: Wie Sprengstoffkriminalität die Innere Sicherheit bedroht - Neuer Ansatz durch EU-Projekt – Polizei Niedersachsen · abgerufen am 16. Okt. 2026