Merz und Modi drängen auf EU-Freihandelsabkommen mit Indien
Bundeskanzler Friedrich Merz und Indiens Premierminister Narendra Modi haben sich für eine schnelle Unterzeichnung des geplanten Freihandelsabkommens zwischen der Europäischen Union und Indien ausgesprochen. Das teilte die Bundesregierung nach einem Telefonat der beiden Regierungschefs am Donnerstag mit.
Merz und Modi bekräftigten demnach die strategische Partnerschaft zwischen Deutschland und Indien. Neben regionalen und internationalen Entwicklungen berieten sie auch über Fragen der sicherheitspolitischen Zusammenarbeit. Konkrete Vereinbarungen oder einen Zeitplan nannte die Bundesregierung nicht.
EU-Handelsabkommen mit Indien im Mittelpunkt
Mit ihrem gemeinsamen Appell unterstrichen beide Regierungschefs die wirtschaftspolitische Bedeutung der laufenden Handelsgespräche zwischen der EU und Indien. Ein Freihandelsabkommen soll Handelshemmnisse abbauen und den Austausch von Waren und Dienstleistungen erleichtern. Die vorliegende Regierungsmitteilung enthält jedoch keine Angaben zu noch offenen Verhandlungspunkten.
Deutschland und Indien arbeiten bereits in zahlreichen politischen und wirtschaftlichen Bereichen zusammen. Das Telefonat reiht sich in die Bemühungen ein, die Beziehungen angesichts internationaler Konflikte und veränderter Lieferketten weiter auszubauen.
Quellen
- Bundeskanzler Merz telefoniert mit dem indischen Premierminister Narendra Modi – Presse- und Informationsamt der Bundesregierung · abgerufen am 10. Sep. 2026
- Bundesregierung: Bundeskanzler Merz telefoniert mit dem indischen Premierminister Narendra Modi – Bundesregierung · abgerufen am 10. Sep. 2026