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Politik Schleswig-Holstein
Schulen

Weniger dokumentierte Mobbingfälle in Schleswig-Holstein

Das Gewaltmonitoring für das Schuljahr 2024/25 weist einen weiteren Rückgang aus. Das Land setzt auf Prävention, Fortbildung und klare Interventionswege.

Die Zahl der dokumentierten Mobbingfälle an den Schulen in Schleswig-Holstein ist weiter gesunken. Das geht nach Angaben des Bildungsministeriums aus dem Gewaltmonitoring für das Schuljahr 2024/25 hervor. Konkrete Fallzahlen nannte das Ministerium in seiner Mitteilung nicht.

Das Land will den bestehenden Ansatz aus Prävention, Qualifizierung und festen Handlungsmöglichkeiten fortsetzen. Bereits angehende Lehrkräfte sollen für Mobbing sensibilisiert werden. Hinzu kommen Fortbildungen zur Gesprächsführung und zur Intervention. Lehrkräfte und Schulsozialarbeitende können sich außerdem zu Anti-Mobbing-Beraterinnen und -Beratern qualifizieren lassen.

Seit 2021 müssen Schulen im Land Konzepte zur Vorbeugung und zum Umgang mit Gewalt vorhalten. Das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen unterstützt sie dabei mit Beratung und einem Leitfaden. Ein aktualisierter Notfallwegweiser soll zusätzliche Orientierung bieten.

Gegen Cybermobbing setzt das Land unter anderem auf Einschränkungen bei der privaten Smartphone-Nutzung und auf die Vermittlung von Medienkompetenz. Bildungsministerin Dorit Stenke erklärte im Landtag, der Rückgang sei ermutigend, dürfe aber nicht zu nachlassender Aufmerksamkeit führen.

Quellen

  1. Dokumentierte Mobbing-Vorfälle gehen zurückBildungsministerium Schleswig-Holstein · abgerufen am 17. Sep. 2026
  2. Schleswig-Holstein · Landesregierung: Bildungsministerin Stenke im Landtag: Schleswig-Holstein · Landesregierung · abgerufen am 17. Sep. 2026
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