Bremen: Falsche Polizei am Telefon – so schützen Sie sich
Die Polizei Bremen hat am 2. Oktober über drei Straftaten zum Nachteil älterer Menschen am Vortag informiert. In zwei Fällen gaben sich Anrufer als Polizeibeamte aus und veranlassten die Übergabe von Goldschmuck. In einem weiteren Fall verschaffte sich ein Unbekannter unter dem Vorwand einer Dienstleistung Zutritt zu einer Wohnung.
Die Polizei holt keine Wertsachen ab
Wer am Telefon zu einer schnellen Entscheidung gedrängt wird, sollte misstrauisch werden. Die Polizei Bremen betont: Sie holt weder Bargeld noch Schmuck zur Aufbewahrung bei Menschen zu Hause ab. Das gilt auch dann, wenn im Display eine scheinbar bekannte Nummer erscheint oder der Anrufer einen dringlichen Anlass behauptet.
Gespräch beenden und selbst prüfen
Legen Sie auf, wenn Ihnen ein Anruf merkwürdig vorkommt. Rufen Sie eine bekannte offizielle Telefonnummer selbst an; verwenden Sie nicht die Nummer, die ein Anrufer nennt. Lassen Sie zudem keine unbekannten Personen unangekündigt in die Wohnung. Ein Gespräch mit Angehörigen, Nachbarn oder Freunden kann helfen, Druck aus der Situation zu nehmen.
Diese Regeln helfen
- Niemals Bargeld, Schmuck oder Karten an unbekannte Personen übergeben.
- Keine PIN, Zugangsdaten oder persönlichen Informationen am Telefon preisgeben.
- Bei Zweifel auflegen und die örtliche Polizei über eine selbst recherchierte Nummer kontaktieren.
- Verdächtige Vorfälle zeitnah bei der Polizei melden.
Diese Hinweise ersetzen keine individuelle Beratung, können aber im entscheidenden Moment Orientierung geben. Gerade Gespräche in Familie und Nachbarschaft helfen, aktuelle Betrugsmaschen früh zu erkennen.
Quellen
- Drei Straftaten zum Nachteil älterer Menschen an einem Tag – Polizei Bremen · abgerufen am 4. Okt. 2026