Fake-Anrufe im Namen des Finanzamts: So reagieren Sie richtig
Das Finanzministerium Schleswig-Holstein warnt vor betrügerischen Anrufen im Namen des Finanzamts. Unbekannte geben sich dabei als Beschäftigte der Steuerverwaltung aus und versuchen, an persönliche Daten zu gelangen. Nach Angaben des Ministeriums fordert ein Finanzamt niemals unvermittelt am Telefon zu einer Zahlung auf und fragt dort weder Bankverbindung noch Steuernummer ab.
Bei Druck am Telefon Gespräch beenden
Unerwartete Zahlungsforderungen oder die Bitte, persönliche Daten zu nennen, sind ein Warnsignal. Das gilt nach der Mitteilung auch für E-Mails und SMS. Wer unsicher ist, sollte keine Angaben machen und nicht über eine von Anrufenden genannte Nummer zurückrufen.
Fake-Anrufe erkennen
Auch ein angezeigter Behördenname oder eine vermeintlich bekannte Telefonnummer beweisen nicht, dass ein Anruf echt ist. Entscheidend ist der Inhalt: Werden unter Zeitdruck Daten, Überweisungen oder ein Rückruf verlangt, ist Vorsicht geboten. Die Steuerverwaltung rät dazu, das Gespräch sofort zu beenden.
Diese Schritte helfen
- Keine Bankdaten, Steuernummern oder Zugangsdaten nennen.
- Nicht unter Druck überweisen und keine Links aus unerwarteten Nachrichten öffnen.
- Bei Bedarf die zuständige Behörde über eine selbst recherchierte offizielle Kontaktmöglichkeit ansprechen.
- Bei Verdacht auf einen Betrugsversuch Anzeige bei der Polizei erstatten.
Dieser Ratgeber ersetzt keine individuelle Rechts- oder Steuerberatung. Für die Einordnung eines konkreten Steuerbescheids oder einer Nachricht ist die zuständige Finanzbehörde der richtige Ansprechpartner.
Quellen
- Vorsicht vor Fake-Anrufen im Namen des Finanzamts – Finanzministerium Schleswig-Holstein · abgerufen am 17. Okt. 2026
- Schleswig-Holstein · Landesregierung: Vorsicht vor Fake-Anrufen im Namen des Finanzamts – Schleswig-Holstein · Landesregierung · abgerufen am 16. Okt. 2026