Schockanrufe im Raum Kiel: So schützen Sie sich vor Betrug
Die Polizeidirektion Kiel warnt vor Schockanrufen und Anrufen falscher Polizeibeamter im Raum Kiel, Plön und Rendsburg-Eckernförde. In Altenholz ist nach Polizeiangaben eine Seniorin auf einen solchen Betrug hereingefallen. Die Ermittlungen dauern an.
So setzen Täter unter Druck
Die Anrufer geben sich laut Polizei etwa als Polizeibeamte, Ärzte oder Bankmitarbeiter aus. Sie schildern angebliche Notlagen und wollen ihre Gesprächspartner zur Übergabe von Geld oder Wertsachen bewegen. Entscheidend ist fast immer der erzeugte Zeitdruck.
Was Sie sofort tun können
- Beenden Sie das Gespräch, wenn Geld oder Wertgegenstände verlangt werden.
- Rufen Sie Angehörige über eine bekannte Nummer zurück – nicht über eine Nummer aus dem Anruf.
- Übergeben Sie niemandem Bargeld, Schmuck oder Karten an der Haustür.
- Wählen Sie im Zweifel selbst die 110.
Keine vertraulichen Daten nennen
Die Polizei fordert am Telefon weder Geld noch Wertsachen als Kaution. Auch Kontodaten, PIN oder Zugangscodes gehören nicht in ein Telefonat mit Unbekannten. Verdächtige Anrufe können bei der örtlichen Polizei gemeldet werden.
Quellen
- Warnung vor Schockanrufen und falschen Polizeibeamten – Polizeidirektion Kiel · abgerufen am 24. Sep. 2026
- Polizei Schleswig-Holstein: POL-KI: 260924.1 Kiel / Kreis Plön / Rendsburg-Eckernförde: vollendeter Schockanruf in Altenholz - Warnung vor Anrufen falscher Polizeibeamter - Zeugen gesucht – Polizei Schleswig-Holstein · abgerufen am 24. Sep. 2026