Uni Hamburg schaltet betroffene Online-Dienste vorsorglich ab
Die Universität Hamburg hat Online-Dienste, die von kritischen Schwachstellen in der Skriptsprache PHP betroffen sein könnten, vorübergehend abgeschaltet. Nach Angaben der Universität erfolgte die Maßnahme nach Warnungen des EU-Computernotfallteams und des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik. Updates und Patches sollen eingespielt werden, sobald sie verfügbar sind.
Was Nutzerinnen und Nutzer wissen sollten
Die Universität nennt keine vollständige Liste der betroffenen Angebote. Wer einen Dienst derzeit nicht erreicht, sollte deshalb nicht versuchen, Zugangssperren zu umgehen oder sensible Informationen über inoffizielle Wege zu versenden. Für Mitglieder der Universität sollen aktuelle Hinweise per E-Mail und über eine interne Seite des Regionalen Rechenzentrums bereitgestellt werden.
Praktische Schritte bei Ausfällen
- Prüfen Sie offizielle Mitteilungen der Universität und des Rechenzentrums.
- Speichern Sie wichtige Fristen, Anträge oder Abgabetermine separat ab.
- Dokumentieren Sie bei fristgebundenen Vorgängen den Ausfall, etwa mit Datum und Uhrzeit.
- Nutzen Sie nur die bekannten offiziellen Kontaktwege Ihrer Einrichtung.
- Geben Sie Passwörter oder Zugangsdaten nicht an Dritte weiter.
Wer wegen eines Ausfalls eine Frist nicht einhalten kann, sollte die zuständige Lehrveranstaltung, Verwaltung oder Einrichtung nach deren vorgesehenem Kontaktweg informieren. Ob und wie Fristen angepasst werden, entscheidet die jeweils zuständige Stelle; die Universität hat dazu in ihrer Sicherheitsmeldung keine generelle Regel genannt.
Keine Spekulation über einzelne Systeme
Die vorsorgliche Abschaltung ist zunächst eine Schutzmaßnahme. Aus ihr lässt sich nicht ableiten, dass persönliche Daten in einem bestimmten Dienst betroffen sind. Verlässliche Angaben dazu sollten ausschließlich aus offiziellen Mitteilungen der Universität oder zuständiger Sicherheitsbehörden stammen.
Quellen
- Verschiedene Dienste der Uni Hamburg wegen technischer Wartung offline – Universität Hamburg · abgerufen am 22. Okt. 2026