LBEG teilt Erlaubnisfeld Oberharz für Rohstoffsuche zu
Im westlichen Harz ist ein neues Erlaubnisfeld für die großräumige Aufsuchung von Bodenschätzen zugeteilt worden. Das teilte das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie Niedersachsen (LBEG) mit. Begünstigte ist die Beak Consultants GmbH mit Sitz in Freiberg in Sachsen.
Erlaubnis bis 2030 befristet
Das Feld trägt den Namen Oberharz und umfasst nach Angaben des LBEG weite Teile des westlichen Harzes. Die Erlaubnis gilt für vier Jahre und läuft am 14. September 2030 aus. Sie betrifft die Aufsuchung von Bodenschätzen in einem großräumig abgegrenzten Gebiet.
Warum die Zuteilung relevant ist
Solche bergrechtlichen Entscheidungen sind ein frühes Signal für wirtschaftliche Interessen an Rohstoffen. Für Kommunen und Anwohnerinnen und Anwohner ist deshalb wichtig, den formalen Schritt einzuordnen: Die jetzt veröffentlichte Entscheidung beschreibt ein Erlaubnisfeld und dessen Laufzeit. Über konkrete Vorhaben vor Ort, ihre Umweltfolgen oder weitere Genehmigungen sagt die Mitteilung nichts aus.
Transparenz bei weiteren Schritten
Das LBEG stellt die Zuteilung als öffentliche Information bereit. Falls aus der Aufsuchung später konkrete Projekte entstehen, werden deren Unterlagen und Beteiligungsverfahren gesondert zu bewerten sein. Bis dahin bleibt der jetzt mitgeteilte Rahmen klar begrenzt.
- Erlaubnisfeld: Oberharz
- Gebiet: weite Teile des westlichen Harzes
- Laufzeit: vier Jahre bis 14. September 2030
Quellen
- Großräumige Aufsuchung von Bodenschätzen: Erlaubnisfeld Oberharz – Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie Niedersachsen · abgerufen am 22. Sep. 2026
- Niedersachsen · Landesregierung: Großräumige Aufsuchung von Bodenschätzen: LBEG teilt Erlaubnisfeld Oberharz zu – Niedersachsen · Landesregierung · abgerufen am 22. Sep. 2026