Niedersachsen setzt bei Zukunftsplan auf KI, Robotik und Biotechnologie
Niedersachsen soll seine Innovationspolitik stärker auf ausgewählte Zukunftstechnologien konzentrieren. Das empfiehlt der unabhängige Innovationsrat in einem jetzt vorgelegten Zukunftsplan. Genannt werden Künstliche Intelligenz, Robotik, Biotechnologien sowie Energie- und Kreislaufwirtschaft.
Weniger Breite, mehr Schwerpunkt
Der Rat plädiert laut Wissenschaftsministerium gegen eine Förderung nach dem Gießkannenprinzip. Stattdessen sollen Stärken von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik gezielter verbunden werden. Ein ressortübergreifendes Lenkungsgremium unter Vorsitz des Ministerpräsidenten soll die innovationspolitischen Maßnahmen des Landes koordinieren.
Kapital für wachsende Unternehmen
Ein Schwerpunkt betrifft junge Unternehmen. Mit einer geplanten Scaleup-Plattform will das Land gemeinsam mit privaten Investoren und Partnern den Zugang zu Kapital verbessern. Auch Beratung für Gründungen und Ausgründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen soll verstärkt werden.
Die vorgeschlagenen Felder
- Künstliche Intelligenz und Robotik,
- Biotechnologien,
- Energie und Kreislaufwirtschaft,
- Transfer von Forschung in Anwendung.
Der Zukunftsplan ist eine Empfehlung des für 18 Monate eingesetzten Gremiums. Konkrete Budgets oder verbindliche Umsetzungsfristen nennt die Mitteilung nicht. Für die Wirtschaft wird deshalb entscheidend sein, welche Maßnahmen das Land nun beschließt und wie schnell sie bei Forschungseinrichtungen und Unternehmen ankommen.
Quellen
- Niedersachsen · Landesregierung: Zukunftsplan für Niedersachsen: Innovationsrat legt Handlungsempfehlungen vor – Niedersachsen · Landesregierung · abgerufen am 30. Sep. 2026