Quarzsand-Tagebau bei Buchholz soll um 7,5 Hektar wachsen
Die Quarzsand-Gewinnungsstätte zwischen Buchholz und Kuden im Kreis Dithmarschen soll erweitert werden. Das Unternehmen Lucht hat beim Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) die Zulassung beantragt. Geplant ist, die bestehende Fläche von rund 28,6 Hektar um 7,5 Hektar nach Südwesten entlang der Landesstraße 139 zu vergrößern.
Weil die Gesamtfläche mehr als 25 Hektar umfasst, ist für das Vorhaben eine Umweltverträglichkeitsprüfung vorgeschrieben. Die eingereichten Unterlagen enthalten nach Angaben des LBEG unter anderem einen Umweltbericht, einen artenschutzrechtlichen Fachbeitrag sowie Gutachten zu Hydrogeologie, Geotechnik, Lärm und Staub. Nach Ende des Tagebaubetriebs soll die Gewinnungsfläche renaturiert werden.
Die Antragsunterlagen liegen vom 21. September bis einschließlich 20. Oktober im Amt Burg-St. Michaelisdonn öffentlich aus. Sie sollen außerdem über das UVP-Portal und die Internetseite des LBEG abrufbar sein. Menschen, deren Belange durch das Vorhaben berührt werden, können Einwendungen erheben; maßgeblich sind die Fristen und Hinweise der amtlichen Bekanntmachung.
Das niedersächsische LBEG ist auch in Schleswig-Holstein die zuständige Genehmigungsbehörde für bergbauliche Vorhaben.
Quellen
- Antragsunterlagen für Tagebau-Erweiterung bei Buchholz liegen aus – Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie · abgerufen am 15. Sep. 2026
- Niedersachsen · Landesregierung: Quarzsandabbau bei Buchholz (Kreis Dithmarschen): Antragsunterlagen für Tagebau-Erweiterung liegen aus – Niedersachsen · Landesregierung · abgerufen am 15. Sep. 2026