Rauch aus Schiffsluke: Feuerwehr in Steinwerder sieben Stunden im Einsatz
Die Feuerwehr Hamburg ist am Sonntagabend zu einem Frachtschiff in Steinwerder ausgerückt. Aus einer Luke des im Hafen liegenden Schiffes drang Rauch. Nach Angaben der Feuerwehr war der Laderaum mit rund 6.500 Tonnen Stahlschrott beladen.
Lage im Laderaum erkundet
Die ersten Kräfte bestätigten die Rauchentwicklung im vorderen Bereich der Luke. Wärmebildtechnik kam zum Einsatz, die Einsatzleitung gliederte den Einsatz in mehrere Abschnitte. Weil die übrigen Luken nicht miteinander verbunden waren, konnte eine Ausbreitung auf andere Laderäume ausgeschlossen werden.
Löschen und Ladung umschichten
Die Feuerwehr öffnete die Luke kontrolliert. Dabei trat zeitweise mehr Rauch aus. Anschließend brachten Einsatzkräfte Löschwasser ein. Parallel wurde ein Teil der Ladung umgeschichtet oder entladen; auch ein Löschboot und bordeigene Strahlrohre wurden eingesetzt.
Übergabe an Betreiber
Als die Lage stabil war, übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an Schiffsversicherer und Terminalbetreiber. Weitere Arbeiten am Material sollten vor Ort fortgesetzt werden. Rund 45 Kräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr und Rettungsdienst waren laut Feuerwehr etwa sieben Stunden im Einsatz.
- Einsatzort: Hamburg-Steinwerder
- Ladung: rund 6.500 Tonnen Stahlschrott
- Folge: keine Ausbreitung auf andere Laderäume
Quellen
- Rauchentwicklung auf Frachtschiff in Steinwerder – Feuerwehr Hamburg · abgerufen am 5. Okt. 2026
- Feuerwehr Hamburg: FW-HH: 6.500 Tonnen Stahlschrott in Schiffsluke: Feuerwehr Hamburg wegen Rauchentwicklung mehrere Stunden im Einsatz – Feuerwehr Hamburg · abgerufen am 5. Okt. 2026