Hamburg ehrt Historiker Gottfried Lorenz für queere Geschichtsarbeit
Hamburg hat den Historiker Gottfried Lorenz mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet. Nach Angaben der Behörde für Kultur und Medien würdigt die Ehrung sein langjähriges Engagement dafür, queere Hamburger Geschichte sichtbarer zu machen.
Geschichte sichtbar machen
Die Auszeichnung setzt ein Zeichen für ein Forschungs- und Vermittlungsfeld, das lange nur am Rand öffentlicher Erinnerung stand. Queere Biografien, Verfolgungserfahrungen und Initiativen gehören zur Stadtgeschichte – und brauchen Orte, an denen sie recherchiert, erzählt und diskutiert werden können.
Kulturelle Bedeutung
Die Ehrung gilt nicht allein einer persönlichen Leistung. Sie lenkt den Blick auch auf Archive, Bildungseinrichtungen und Kulturorte, die historische Perspektiven zugänglich machen. Gerade in einer Großstadt mit vielfältigen Lebensgeschichten ist diese Arbeit Teil einer offenen Erinnerungskultur.
Was die Auszeichnung einordnet
- Sie verweist auf die Bedeutung wissenschaftlicher und kultureller Vermittlung.
- Sie macht queere Geschichte als Teil der Hamburger Stadtgeschichte sichtbar.
- Sie würdigt kontinuierliches zivilgesellschaftliches Engagement.
Weitere Angaben zum Werdegang oder zu einzelnen Projekten machte die Kulturbehörde in der vorliegenden Mitteilung nicht. Die öffentliche Würdigung zeigt jedoch: Erinnerungskultur bleibt eine Aufgabe der Gegenwart.
Quellen
- Queere Hamburger Geschichte: Dr. Gottfried Lorenz ausgezeichnet – Behörde für Kultur und Medien Hamburg · abgerufen am 8. Okt. 2026