Vier Global-Minds-Professuren gehen an die Universität Hamburg
Die Universität Hamburg und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf erhalten vier Professuren aus der DFG-Förderlinie „Global Minds“. Das teilte die Universität am 2. Oktober mit. Alle vier Anträge aus Exzellenzclustern und Sonderforschungsbereichen seien bewilligt worden.
Mehr als ein Viertel der bewilligten Stellen
Bundesweit wurden in dieser Förderrunde nach Angaben der Universität 15 Professuren gefördert. Damit entfallen vier und somit mehr als ein Viertel der bewilligten Stellen auf den Wissenschaftsstandort Hamburg. Die Professuren sollen international ausgewiesene Forschende anziehen.
Forschung braucht langfristige Bindung
Bei solchen Berufungen geht es nicht nur um einzelne Köpfe. Professuren prägen Arbeitsgruppen, Lehre und Kooperationen über Jahre. Für Hamburg kann die Förderung deshalb auch über die unmittelbar beteiligten Cluster und Forschungsbereiche hinaus Wirkung entfalten.
Was die Förderentscheidung bedeutet
Die Bewilligung ist eine Förderentscheidung, keine Aussage über spätere Forschungsergebnisse. Welche Personen die Stellen übernehmen und welche Projekte daraus entstehen, wird sich erst in den nächsten Schritten zeigen. Für den Standort ist die Zahl der Zusagen jedoch ein messbarer Erfolg im Wettbewerb um wissenschaftliche Expertise.
- Bewilligte Professuren in Hamburg: vier
- Bundesweit geförderte Professuren: 15
- Beteiligte Einrichtungen: Universität Hamburg und UKE
Quellen
- Internationale Strahlkraft: DFG bewilligt vier Global Minds-Professuren – Universität Hamburg · abgerufen am 5. Okt. 2026