Schockanrufe in Südniedersachsen: So reagieren Sie richtig
Im Raum Uslar und Bodenfelde sind am 11. September zahlreiche Schockanrufe gemeldet worden. Das teilte die Polizei Niedersachsen am Samstag mit. Die Masche setzt darauf, Betroffene unter Zeitdruck zu setzen und zu einer Geldübergabe oder zu persönlichen Angaben zu bewegen.
Gespräch beenden und selbst prüfen
Wenn sich ein Anruf dramatisch anhört und sofortiges Handeln verlangt, ist Abstand der wichtigste erste Schritt. Legen Sie auf. Rufen Sie Angehörige anschließend über eine Ihnen bekannte Nummer zurück. Wählen Sie bei einem Verdacht auf Betrug die Polizei selbst über 110 – nicht über eine Nummer, die im Gespräch genannt wird.
Diese Schritte helfen
- Keine Geld-, Wertgegenstands- oder Kontoinformationen nennen.
- Keinen Boten in die Wohnung lassen und nichts übergeben.
- Uhrzeit, angezeigte Nummer und Gesprächsinhalt notieren.
- Bei Unsicherheit eine Vertrauensperson hinzuziehen.
Keine Schuld bei Betroffenen
Die Täter nutzen Angst und Überraschung aus. Wer auf ein Gespräch hereingefallen ist, sollte sich nicht schämen, sondern rasch die Polizei informieren. Die Hinweise sind allgemeine Schutzmaßnahmen und ersetzen keine individuelle Rechtsberatung.
Quellen
- Polizei meldet Schockanrufe in Uslar und Bodenfelde – Polizei Niedersachsen · abgerufen am 13. Sep. 2026
- Polizei Niedersachsen: POL-NOM: Betrug; "Schockanrufe" durch "falschen Polizeibeamten" – Polizei Niedersachsen · abgerufen am 13. Sep. 2026