Hamburg öffnet Förderprogramm für Wasserstoffprojekte
Hamburger Unternehmen können seit Ende September Anträge für ein neues Wasserstoff-Förderprogramm stellen. Die Antragsfrist für den ersten Aufruf endet am 30. Oktober. Nach Angaben der Wirtschaftsbehörde sind für Investitionen bis 2028 insgesamt bis zu 15 Millionen Euro vorgesehen.
Förderung entlang der Wertschöpfungskette
Unterstützt werden sollen Projekte zur Erzeugung, Speicherung, Verteilung und Nutzung von Wasserstoff. Genannt werden etwa Elektrolyseanlagen, Speicher, Transport- und Verteilinfrastruktur sowie Anwendungen in Industrie, Mobilität und Logistik. Für den ersten Förderaufruf stehen nach Behördenangaben bis zu fünf Millionen Euro bereit.
Wettbewerbliches Auswahlverfahren
Die Förderung ist als nicht rückzahlbarer, anteiliger Zuschuss angelegt. Pro Vorhaben können bis zu vier Millionen Euro erreicht werden. Über die Auswahl entscheidet eine Kommission. Sie soll unter anderem Klimaschutz- und Transformationsbeitrag, Innovationsgehalt, technische Umsetzbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Standortnutzen bewerten.
Was Antragstellende beachten müssen
- Frist für den ersten Aufruf: 30. Oktober 2026
- Antragstellung vor Beginn der Arbeiten
- Bis zu vier Millionen Euro je Vorhaben möglich
- Weitere Aufrufe 2027 und 2028 stehen unter Haushaltsvorbehalt
Für den Hafen- und Industriestandort ist das Programm ein Baustein der Transformation. Ob die Mittel schnell Wirkung entfalten, hängt nun von belastbaren Projekten und der Auswahl ab.
Quellen
- Hamburg startet neues Wasserstoff-Förderprogramm – Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation Hamburg · abgerufen am 14. Okt. 2026