18 Millionen Euro für Hochwasserschutz bei Bornhausen
Niedersachsen will rund 18 Millionen Euro in ein Hochwasserrückhaltebecken östlich von Bornhausen im Landkreis Goslar investieren. Das Vorhaben soll Hochwasserspitzen an Schildau und Nette abmildern. Nach Angaben des Umweltministeriums dient es dem Schutz von Bornhausen und Rhüden sowie weiterer unterliegender Orte im Einzugsgebiet der Innerste.
Becken mit 810.000 Kubikmetern Volumen
Das geplante Becken soll etwa 810.000 Kubikmeter Wasser aufnehmen können. Zusammen mit einem bereits bestehenden Rückhaltebecken südlich von Rhüden soll es ein abgestimmtes System von Retentionsräumen bilden. Ziel ist es, Abflussmengen bei Hochwasser zu regulieren und Überflutungsrisiken zu senken.
Investition in regionale Infrastruktur
Finanziert wird das Projekt laut Ministerium überwiegend aus dem Sondervermögen Hochwasserschutz des Landes. Der Ausbau der Nette bei Groß Rhüden gilt als Vorleistung; dort wurde die Abflusskapazität nach Ministeriumsangaben von 16 auf 23 Kubikmeter pro Sekunde erhöht. Für diese Maßnahme seien rund drei Millionen Euro eingesetzt worden.
Zeitplan des Landes
- Die Bauarbeiten sollen planmäßig im Oktober 2026 beginnen.
- Ein erster Probestau ist für Januar 2029 vorgesehen.
- Beteiligt sind der Hochwasserschutzverband Innerste, der Ausbauverband Nette, Kommunen und der NLWKN.
Solche Vorhaben sind auch wirtschaftlich relevant: Sie binden öffentliche Mittel über Jahre und sollen Schäden an Gebäuden, Infrastruktur und Betrieben vorbeugen. Ob Zeitplan und Kosten eingehalten werden, wird sich mit dem Projektfortschritt zeigen.
Quellen
- 18 Millionen Euro für Hochwasserschutz in Südniedersachsen – Niedersächsisches Umweltministerium · abgerufen am 25. Sep. 2026
- Niedersachsen · Landesregierung: 18 Millionen Euro für Hochwasserschutz in Südniedersachsen – Niedersachsen · Landesregierung · abgerufen am 23. Sep. 2026